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Die Regenwassertonne im Garten bietet viele Vorteile - Aktuelle Angebote 2017

Das Wasser aus der Tonne sinnvoll nutzen

Regentonnen sind bekanntermaßen dafür da, Regenwasser aufzufangen und zu speichern. Dazu wird oft das Regenwasser von Carports oder vom Hausdach gesammelt. Bei starken und ergiebigen Regenfällen ist eine übliche Regentonne schnell voll. Daher besteht die Möglichkeit, die Regentonne mit weiteren Regentonnen in Reihe zu ergänzen.

Doch warum macht man sich denn überhaupt die Arbeit? Das lässt sich leicht beantworten. Auf langer Sicht kann man somit erhebliche Wasser- und Abwasserkosten einsparen. Denn auch im Garten wird Wasser benötigt. Viele Grundstückbesitzer nutzen Regenwasser an trockenen Tagen zum Gießen von Pflanzen. Bei großen Gärten kommt da eine ganze Menge zusammen. Insofern ist die Nutzung von Regenwasser durchaus sinnvoll.

Alternative Regenwassernutzung

Die Nutzung des Regenwassers ist eine kostenlose Alternative zur Verwendung von Trinkwasser. Für den Gartenbedarf ist kostbares Trinkwasser ohnehin zu schade. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen hier Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie gespeichertes Regenwasser effektiv nutzen können. Damit tun Sie Ihrem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes.

Wasserspiegelausgleich des Gartenteichs

Eine weitere Möglichkeit ist, mit dem Regenwasser den Wasserspiegel eines Gartenteiches auszugleichen. Es kann immer wieder vorkommen, dass mehr Wasser verdunstet, als durch Regen zugeführt werden kann. Zudem können Mini-Lecks in der Teichfolie den Effekt noch einmal verstärken. Wie kann das konkret funktionieren? Wichtig ist zunächst, das Teichwasser nicht zusätzlich zu verunreinigen. Denn Laub und Schmutz vom Dach wird mit in die Regentonne gespült. Das hat ganz sicher nichts im Gartenteich zu suchen. Hier muss der Teichfilter eingreifen. Das Regenwasser muss also vor dem Teichfilter zugeführt werden. Die Reinigung des Regenwassers ist wichtig um das ökologische Gleichgewicht des Teiches nicht zu gefährden.

Bewässerung von Rasenflächen

Wofür kann das Regenwasser denn verwendet werden? Einige Großgrundbesitzer haben durch die Installation einer Wasserpumpe die Möglichkeit erschaffen, den Rasen zu sprengen. Hier kann ein stationärer Wassersprenger aufgestellt werden. An heißen Tagen kann so das Verbrennen des Rasens verhindert werden. Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass nicht bei direkter Sonneneinstrahlung gesprengt wird! Warum nicht? Nun, die Wassertröpfchen auf den Rasenblättern bündeln das Sonnenlicht und können den Rasen verbrennen. Gebündeltes Licht – siehe Laser – hat eine hohe Energiedichte und kann den Rasen zerstören. Das Sprengen zur Mittagszeit wird daher nicht empfohlen.

Reinigung von Gartengeräten

Eine weitere Möglichkeit zur Nutzung des Regenwassers ist die Reinigung von Gartengeräten. Hier braucht man immer wieder Wasser. Regenwasser ist für solche Zwecke völlig ausreichend. Wenn das händische Reinigen mit Regenwasser nicht ausreicht, kann mit Hochdruck nachgeholfen werden. Hierfür können entsprechende Hochdruckreiniger, bspw. Der Firma Kärcher, eingesetzt werden. Vorher muss das Regenwasser aber gefiltert werden. Andernfalls könnte das Hochdruckgerät Schaden nehmen. In Anbetracht des teuren Anschaffungspreises eines Hochdruckreinigers sollte dies vermieden werden.

Alternative Regenwasser-Speichermethoden

Wenn das Regenwasser von großen Dächern und Carports aufgefangen werden soll, stoßen Regentonnen schnell an ihre Kapazitätsgrenze. Was kann man da tun? Da gibt es natürlich eine Vielzahl von Maßnahmen. Die meisten davon sind unterirdisch. So können bspw. Große Wasserbehälter, die mehrere Kubikmeter Wasser speichern können, eingegraben werden. Im Garten vergraben stören Sie nicht und sind eine nachhaltige wassersparende Lösung.

Es gibt auch einige Grundstückbesitzer, die noch eine alte Klärgrube auf dem Grundstück haben. Nachdem das Abwasser des Hauses am zentralen Abwassernetz der Stadt angeschlossen wurde, ist eine solche Klärgrube obsolet. Es sei denn, man funktioniert dieses Speichervolumen um. Als Regenwasserspeicher ist eine Klärgrube fantastisch geeignet. Abwasserreste im Regenwasser können sich als Dünger positiv auf die Pflanzen im Garten auswirken. Um das Regenwasser aus der Klärgrube entsprechend nutzen zu können müssen natürlich einige Baumaßnahmen getroffen werden. Dazu gehört zunächst eine neue Verrohrung. Am besten wird ein Wasserrohr von der Klärgrube in den Keller gelegt. Im Keller, sofern vorhanden, wird eine Wasserpumpe installiert. Von dort aus wird das Wasser an einem Wasserhahn außerhalb des Hauses gepumpt. Mit entsprechenden Adapterstücken kann somit sowohl der Rasen als auch das Pflanzenbeet bewässert werden. Und das das Ganze kostet nur ein wenig Strom. Kein Wasser und kein Abwasser.

Das Problem bei der Trinkwassernutzung für Gartenanwendungen ist immer, dass der Abwasserpreis mitbezahlt werden muss. Denn das Abwasser wird nicht dediziert bestimmt. Im Normalfall wird Trinkwasser gleich Abwasser angenommen. Dadurch spart man bei der Regenwassernutzung gleich doppelt.

Wenn Ihnen jetzt die Idee kommt, dass man das Regenwasser doch auch gleich für die Toilettenspülung nutzen könnte, muss ich Sie leider enttäuschen. Klar ist es verlockend, wenn man das Regenwasser doch sowieso schon ins Haus gelegt hat. Doch würde bei der Nutzung des Regenwassers als Toilettenspülung das Abwasser nicht berechnet werden können. Das ist also illegal!

Fazit zur Regenwassernutzung

Fassen wir also zusammen. Das Regenwasser sollte von Grundstückbesitzern clever aufgefangen, zwischengespeichert und wiederverwendet werden. Für das Auffangen werden üblicherweise Dachrinnen und Fallrohre benutzt. Das Auffangen von Regenwasser kann in einer oder mehreren Regentonnen erfolgen. Alternativ oder ergänzend können Wasserspeicher vergraben und genutzt werden. Auch die Nutzung einer inaktiven Klärgrube auf dem eigenen Grundstück ist denkbar.

Zur Nutzung des Regenwassers gibt es viele verschiedene Ansätze. Die Nutzung als Wasser zum Gießen von Blumen und Pflanzen im eigenen Garten liegt auf der Hand. Auch die Verwendung des Regenwassers zum Wässern großer Rasenflächen ist naheliegend. Anders sieht es bei der Nutzung zur Reinigung von bspw. Gartengeräten aus. Hier ist der Einsatz eines Hochdruckreinigers eine Überlegung wert. Man könnte sogar drüber nachdenken, sein Auto damit zu waschen. Doch auch hier gibt es gesetzliche Regelungen. Denn die Gefahr, dass Altöl ausgewaschen und ins Grundwasser geleitet wird besteht. Daher ist das Waschen eines Autos auf dem eigenen Grundstück nur mit einem entsprechenden Abwassersystem gestattet.

Die letzte Möglichkeit, die wir diskutiert haben, ist die Verwendung des Regenwassers zum Ausgleich des Wasserspiegels eines Gartenteichs. Das könnte auch nur ein Miniteich oder Hochteich sein. In jedem Falle ist eine vorherige Reinigung des Regenwassers nötig. Hierzu kann der ohnehin vorhandene Teichfilter verwendet werden. Mit einer vernünftigen Schwimmersensortechnik besteht auch die Möglichkeit, den Ausgleich des Wasserspiegels zu automatisieren. In diesem Fall wird die Förderpumpe angesteuert, sobald der Schwimmersensor im Teich einen zu niedrigen Wasserspiegel anzeigt.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Tipps ein paar Anregungen mitgegeben zu haben, wie Sie Ihr Regenwasser effizient speichern und sinnvoll weiterverwenden können.

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