Skip to main content

Die Regenwassertonne im Garten bietet viele Vorteile - Aktuelle Angebote 2017

Das Regenwasser für den Pool verwenden?

Jedem Poolbesitzer ist sicher schon einmal der Gedanke durch den Kopf gegangen, das Regenwasser für den Pool zu verwenden. Eine einfache Möglichkeit, Geld zu sparen, oder? Ob das Regenwasser tatsächlich für den hauseigenen Pool geeignet ist und was es zu beachten gibt, wird in diesem Artikel geklärt. Falls Sie zusätzlich zum umweltfreundlichen befüllen des Pools ebendiesen auch noch umweltfreundlich heizen wollen, sollten Sie sich das Thema Solar Poolheizung einmal näher ansehen.

Qualität von Regenwasser

Die Qualität des Regenwassers hängt von vielen verschieden Punkten ab, und sie schwankt stark, abhängig vom Standort. Falls in der Nähe übermäßig viel Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt Frau schwimmt in Regenwasser poolwird, sollte man schon einmal von der Verwendung des Regenwassers für den eigenen Pool abstand nehmen, da hier die chemische Belastung recht hoch ist. Noch weniger Empfehlenswert wird die Verwendung, wenn in der Nähe ein Chemieunfall passiert ist.

Treffen diese Punkte allerdings nicht auf Ihren Standort zu, so ist es durchaus Möglich, das Regenwasser für den eigenen Pool zu verwenden, auch entgegen der häufig gebrachten Argumente wie übermäßige Keimbelastung und Verschmutzung.

Wie sollte das Regenwasser gesammelt werden?

Bewegtes Wasser ist gutes Wasser – das ist weitläufig bekannt. Doch für das eigens gesammelte Regenwasser trifft das Attribut bewegt wohl kaum zu – wird es doch meist in einer Wassertonne oder einer Zisterne gelagert. Dies ist für die Verwendung des Wassers für den Pool jedoch meist tragbar, da die Keime durch die Schockchlorung, die später durchgeführt werden sollte, abgetötet werden. Eine optimale Sammlung des Regenwassers ist die Lagerung in einer modernen Zisterne, die auf dem aktuellen Stand der Technik ist.

Welche Behandlung ist nötig

Da das Ziel der Verwendung von Regenwasser natürlich ist, kostensparender und umweltfreundlicher zu handeln, ist es wichtig, zu wissen, inwiefern das Wasser behandelt werden muss – und ob sich der Einsatz des Regenwassers dann überhaupt noch lohnt. Die nötige Behandlung hängt von der Belastung und der Wasserhärte hab, welche je nach Standort unterschiedlich ist.

Den PH-Wert heben

Da der PH-Wert von Regenwasser meist unter 7,0 , also im sauren Bereich ist, muss dieser mit der Hilfe eines PH-Hebers erhöht werden. Empfehlenswert sind hierbei schnell lösliche Heber in Form von Granulat oder Pulver, da nur diese die für das Wasser wichtigen Bicarbonate enthalten.

Stoßchlorung

Um schädliche Keime und ähnliches im Regenwasser abzutöten, ist nach dem einfüllen in den Pool eine sogenannte Stoßchlorung zu empfehlen. Dabei wird schnelllösliches Chlorgranulat im Wasser aufgelöst, um möglichst alle Keime schnell abzutöten.

Algen präventiv bekämpfen

Algenbefall kann eine äußerst nervige Plage für den hauseigenen Pool sein, daher sollte man den Befall lieber gleich verhindern, da die spätere Entfernung meist viel Chemie und einen hohen Wasserverlust bedeutet und so natürlich auch ins Geld geht. Deshalb sollte das Wasser wie üblich mit Algizid behandelt werden.

Die ursprüngliche Behandlung an das Regenwasser anpassen

Hat man den Pool vor der Umstellung auf das Regenwasser bereits mit Leitungs- bzw. Trinkwasser betrieben, ist es meist nötig, die alte Behandlung des Wasser auf das Regenwasser umzustellen / anzupassen, da die Verwendung von PH-Hebern das sensible Gleichgewicht der Wasserbehandlung durcheinander Bringen kann.

Überprüfung der Qualität des Wassers

Phosphat

Häufig kann Regenwasser aufgrund der Düng- und Pflanzenschutzmittel der Landwirtschaft mit Phosphat belastet sein. Dies sollte unbedingt chemisch überprüft werden, da ein zu hoher Wert gesundheitsschädlich sein kann. Wenn der Wert zu hoch ist, bedeutet dies meistens, dass es sich nicht lohnt, das Wasser zu verwenden, da die Kosten für die Aufbereitung zu hoch wären und es auch nicht gerade umweltzuträglich ist.

Sichtcheck

Das Aussehen des Wassers spielt auch eine entscheidende Rolle. Ist das Wasser nach zwei bis drei Tagen weder trüb noch grünlich, so ist dies ein gutes Zeichen für eine ausreichende Qualität des Regenwassers.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass Regenwasser durchaus eine Möglichkeit für die Befüllung des eigenen Pools darstellt. Ob sie sich als lohnend herausstellt, ist von Standort zu Standort unterschiedlich. In jedem Falls sollte die Qualität des Wassers aber getestet werden, um eine gesundheitliche Belastung der Badegäste zu vermeiden. 

Views – 18



Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *